Der Standard über Redezeit 2

...."Lasset die Künstler zu mir kommen" lautete Bruno Kreiskys Motto, um die Kreativen des Landes an sich zu binden. Dem damaligen SPÖ-Kanzler gelang es, fruchtbare Expertenpools, heute heißt sowas "Think Tank", zu bilden und die Ohren auch für kritische Stimmen zu öffnen. Eine Fähigkeit, die den Politikern seither nie mehr in dieser Form gelingen sollte."....

---> Zum Standard- Artikel.

16. Mai 2006 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Redezeit 1 ::: Da gab es Sachen, Einhundertundzwanzig

Stichwort von Phettberg: "Jede Person hat das Grundrecht, zu lügen."
Manuel Bräuer in Nathan NetWork

Es soll also wieder Diskussionskultur geben in Österreich! Das ist die starke Ansage, das ist die Absicht hinter der Talkshow namens Redezeit. Und so fanden sich die mehr oder weniger gesprächserprobten Diskutanten Werner Schneyder, Doris Knecht, Hermes Phettberg und Lothar Höbelt im Rabenhof zusammen um den Tratsch zu begraben und den Diskurs wiederzubeleben. Moderatorin war die Veranstalterin Andrea Maria Dusl.

Dass drei der fünf Teilnehmer Kolumnisten bei der Stadtzeitung Falter sind soll verziehen werden, obwohl man sich natürlich den Vorwurf gefallen lassen muss dass dies einen leicht inzestuösen Eindruck vermittelt -- man stelle sich nur vor wie groß die Aufregung wäre die Kronen Zeitung veranstaltete ein ähnliches Spektakel. Obwohl, wenn man sich Offen Gesagt so ansieht -- was ich nicht mache -- erscheint der Gedanke nicht allzu absurd.

Die Frage der Fragen an diesem Abend war für mich:

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30. April 2006 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Redezeit 1 ::: Doris Prieschnig im Standard

(...) "Freunde der Debattenkultur", wie Gastgeberin und Filmregisseurin Andrea Maria Dusl ihr Publikum nannte, waren Sonntagabend im Wiener Theater im Rabenhof unerwünscht. Zumindest nach Hermes Phettbergs Vorstellungen: Bei einer Wiederbelebung des Club 2 sei Publikum ganz und gar undenkbar. Die Diskutanten würden dann nur noch gefallen wollen. Phettbergs Antrag auf "Ausschluss des Publikums" wurde schlussendlich aber nicht stattgegeben. (...)

--> zu Doris Prieschnigs Standard-Artikel über "Redezeit 1 - Die sprachlose Republik" vom 24.4.2006

24. April 2006 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings




Redezeit ::: Thomas Prlic im Falter

RZ-Redezeit-Sessel.jpgDEBATTIERCLUB Die Regisseurin und Falter-Kolumnistin Andrea Maria Dusl will die öffentliche Debattierkultur wieder beleben und startet im Rabenhof die monatliche Diskussionsveranstaltung „Redezeit“. THOMAS PRLIC in Falter 16/2006

Es ist schon ein Weilchen her, da saß Andrea Maria Dusl vor ihrem Fernsehkastl, und schaute sich eine alte Aufzeichnung des „Club 2“ an. In der legendären ORF-Debattierrunde stritten Günther Nenning, Rudi Dutschke und Daniel Cohn-Bendit miteinander. „Mir fiel die Kinnlade runter. Das war so interessant und gleichzeitig eine völlig andere Art von Debattenkultur“, erzählt die Filmemacherin und Falter-Kolumnistin, die so auf die Idee kam, das Club 2-Prinzip in einer Diskussionsveranstaltung wieder aufleben zu lassen.

Ursprünglich habe sie jemanden anstiften wollen, so etwas zu veranstalten, erzählt Dusl, aber weil das Anstiften noch mühsamer sei als das Selbermachen macht sie im Diskutierclub jetzt selbst die Moderatorin und Gastgeberin. Kommenden Sonntag (23.4.) findet im Rabenhoftheater die erste Ausgabe von „Redezeit“ statt, wie die monatliche Diskursrunde heißen wird. Als Gäste hat sich Dusl den Kabarettisten und Ex-Boxer Werner Schneyder, die Kolumnistin Doris Knecht, Predigtdiener Hermes Phettberg und den FPÖ-nahen Historiker und Uniprofessor Lothar Höbelt eingeladen, die zur Premiere gewissermaßen übers Reden reden werden. Das Thema der ersten Runde: „Die sprachlose Republik. Warum in Österreich nur mehr verlautbart und nicht mehr diskutiert wird.“

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19. April 2006 © Andrea Maria Dusl # Permalink (0) Comments (0) Pings